Die Bundesregierung hat am Mittwoch beschlossen, eine sogenannte Fokusgruppe Altersvorsorge einzusetzen, die über die Zukunft der privaten Altersvorsorge beraten und bis Sommer 2023 Reformvorschläge erarbeiten soll (wir berichteten).
Beim Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) stößt die Initiative des von der FDP angeführten Bundesfinanzministeriums auf Zustimmung. „Wir hoffen, dass dieses wichtige Thema jetzt von der Ampel-Regierung beschleunigt behandelt wird“, erklärte BVK-Präsident Michael Heinz in einer Mitteilung. „Denn die Zeit für eine echte Reform der privaten Altersvorsorge drängt sehr angesichts des demografischen Wandels und der Finanzprobleme der gesetzlichen Rente“, so Heinz.
In der Mitteilung sprach sich der BVK weiterhin dafür aus, „das bewährte System der Riester-Rente zu reformieren“. Man schlage vor, die Riester-Rente „zu entbürokratisieren, zu vereinfachen und zu erweitern“. In einem Positionsschreiben hatte der Verband unlängst seine diesbezüglichen Vorschläge zusammengefasst.
„Gerne unterstützen wir die Politik mit unserer Expertise und stehen als ehrbare Versicherungskaufleute mit unserer qualifizierten Beratung bereit, um für mehr Generationengerechtigkeit zu sorgen“, gab Heinz abschließend bekannt.
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