Umfrage

Die meisten Eltern sorgen nicht für ihre Kinder vor

Rund 60 Prozent der Eltern hierzulande sorgen finanzielle nicht für ihre Kinder vor. Während die meisten es sich schlicht nicht leisten können, gibt gut ein Viertel an, keinen Grund für die Vorsorge zu sehen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Swiss Life Deutschland, Anbieter von Finanz- und Vorsorgelösungen.
© Swiss Life
Die meisten Nicht-Sparer unter den Eltern können es sich schlicht nicht leisten.

Geht es um die finanzielle Absicherung der eigenen Kinder, zeigen sich Eltern hierzulande eher zurückhaltend. Rund 60 Prozent gaben an, finanziell nicht für ihre Kleinen vorzusorgen. Das zeigt eine You-Gov-Umfrage unter 2.069 Personen – wovon 1.154 Eltern waren – im Auftrag von Swiss Life Deutschland, Anbieter von Finanz- und Vorsorgelösungen.

Als Grund für ihre Zurückhaltung nennen die meisten Befragten ein zu knappes Budget. „Ich kann es mir (derzeit) nicht leisten“, sagten 40 Prozent. 28 Prozent sehen keinen Grund, finanziell für die Kinder vorzusorgen. Ein Drittel gibt an, dass das bisherige Engagement noch nicht ausreicht.

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„Jeder weiß eigentlich: Je eher man mit der Vorsorge beginnt, desto mehr Geld kommt am Ende zusammen“, sagt Daniel von Borries, Finanzchef von Swiss Life Deutschland. „Deshalb kann ich nur alle Eltern darin bestärken, sich frühzeitig Gedanken zu machen.“ Schon geringe Summen könnten bei den sehr langen Zeithorizonten viel bewegen.

Das Sparbuch liegt vorn

39 Prozent der Mütter und Väter sorgen aber schon heute finanziell für ihre Kinder vor. Dabei ist die mit Abstand beliebteste Geldanlage das Sparbuch (39 Prozent). Rund ein Viertel investiert jeweils in Immobilien (26 Prozent) und/oder die Lebens-/Rentenversicherung (24 Prozent). Dahinter kommen das Tagegeld (17 Prozent), Aktien oder Fonds (15 Prozent), Festgeld (13 Prozent) und Edelmetalle (9 Prozent).

Worauf kommt es den Eltern dabei an? Vor allem auf die Sicherheit der Anlage (53 Prozent). Flexibilität nannten 13 Prozent als wichtigstes Kriterium. Die Rendite spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle: Für lediglich 8 Prozent ist sie entscheidend.

Quelle: Swiss Life

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