Im Fall einer Pflegebedürftigkeit ziehen 87 Prozent der Deutschen es vor, sofern möglich, zuhause betreut zu werden. Zu diesem Ergebniss gelangt die aktuelle Studie „TK-Meinungspuls 2021“ der Techniker Krankenkasse (TK). Für 72 Prozent kommt demnach direkt danach ein betreutes Wohnen in Betracht (siehe Grafik). 63 Prozent können sich eine Senioren-Wohngemeinschaft vorstellen. 57 Prozent würden gern bei Angehörigen gepflegt werden und nur etwas mehr als ein Drittel möchte in ein Pflegeheim.
„Wir sehen, dass die Pflege in den eigenen vier Wänden und durch Angehörige nach wie vor an erster Stelle steht. Schon jetzt werden rund drei Viertel der Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt. Dabei müssen wir mit Informationen und konkreten Angeboten unterstützen“, sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK.
Insbesondere der Einsatz von Smart-Home-Technologien könne den Wunsch nach der Pflege zuhause unterstützen, heißt es seitens der Krankenkasse. So gehen drei von vier Befragte davon aus, dass in fünf Jahren die häusliche Pflege überwiegend digital organisiert wird. Insbesondere die über 70-Jährigen würden auf diese Hilfe im Pflegealltag setzen. Dazu zählen Apps, Sensoren für den Haushalt sowie Videochats mit Pflegekräften.

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