Ab August gibt es nur noch eine statt zwei Riester-Renten im Angebot der Dekabank. Für die „Deka-Bonusrente“ werden dann keine Neuabschlüsse mehr möglich sein.
„Für Bestandskunden ändert sich jedoch nichts“, so Thomas Leineweber, Leiter private Vorsorge bei der Dekabank, gegenüber Fonds Professionell.
Und:
Den „Deka-Zukunftsplan“, die 2009 eingeführte zweite Riester-Rente der Deka, werde es weiterhin geben.
Für die Einstellung des Neugeschäfts gebe es zwei Gründe, so Leineweber:
„Zum einen folgt die Deka-Bonusrente einem starren Anlagemodell, das rein nach dem Lebenszyklus des Kunden gesteuert wird. Zum anderen hat dieses Produkt im Vertrieb zuletzt eine untergeordnete Rolle gespielt – die Kunden haben sich in den allermeisten Fällen für unser anderes Riester-Modell Deka-Zukunftsplan entschieden.“
Das liege auch an der Flexibilität, erklärt Leineweber. In dem Bonusrenten-Modell gebe es „keine Möglichkeit, im Falle eines Kurssturzes die Reißleine zu ziehen.“ Auch sei es nicht möglich, von einem defensiven Fonds in einen offensiveren zu wechseln.
Ein weiterer Faktor:
Auch eine Höchststandabsicherung sei nur im Zukunftsplan zu haben.
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