Altersvorsorge, Wohneigentum und Kapitalanlage: Diese drei zentralen Sparmotive haben 2022 an Bedeutung gewonnen, so das zentrale Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der privaten Bausparkassen.
Die eigene Altersvorsorge ist mit 59 Prozent (siehe Grafik) und einem Plus von 4 Prozentpunkten gegenüber der letzten Herbstumfrage erneut das meistgenannte Sparmotiv. „Konsum“ hingegen – verstanden als Sparen für größere Anschaffungen – nennen 53 Prozent der Befragten. Das entspricht einem Rückgang um 3 Prozentpunkte.
Ebenfalls zugelegt hat der Wunsch nach den eigenen vier Wänden – von 38 auf 44 Prozent. Das entspricht einem Plus von 6 Prozentpunkten beim Sparmotiv „Wohneigentum“. Und auch die Kapitalanlage wird mit aktuell 33 Prozent – nach zuletzt 29 Prozent – häufiger als Sparmotiv genannt.
Dies sei ein „Ausdruck von Zukunftsvorsorge, Generationenverantwortung und des Wunsches nach Sicherheit in unsicheren Zeiten“, kommentiert Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen, die Studienergebnisse. Diese seien auf der Finanzierungsseite durch hohe Inflation und Sorgen vor einem möglichen Zinsanstieg geprägt, was dem Bausparen als Zinsabsicherungsinstrument zugutekomme.
Weitere 5 Prozent – nach 6 Prozent im Herbst – nannten indes den „Notgroschen“ und 4 Prozent statt zuvor 3 Prozent die „Ausbildung der Kinder“ als Sparmotive.

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