Entwicklung der Riester-Rente

Zahl der Versicherungen nimmt ab, Wohn-Riester legt zu

Die Riester-Rente kann keine großen Zuwächse verzeichnen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hervor. Insgesamt haben die Deutschen über 16 Millionen Riester-Verträge.
© dpa/picture alliance
Die geförderte Altersvorsorge in Form einer Immobilie, Wohn-Riester, wird immer beliebter.

Die Zahl der Verträge einer Riester-Rente zum Ende des zweiten Quartals dieses Jahres liegt bei 16,57 Millionen und befindet sich damit auf dem Jahresniveau von 2016. Im Jahr 2017 gab es 16,59 Millionen Verträge. Das meldet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Der Anteil der ruhend gestellten Verträge wird dabei auf rund ein Fünftel geschätzt.

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Bei der Betrachtung der vier Sparformen Versicherungen, Banksparplan, Investmentfonds und Wohn-Riester fällt auf, dass die Zahl sowohl bei Versicherungen als auch bei Banksparverträgen rückläufig ist. Allerdings sind Versicherungen mit immer noch rund 11 Millionen Policen die häufigste Vorsorgeform. Im Jahr 2012 lag die Zahl bei 11,02 Millionen Versicherungsverträgen. Ende Juni 2018 waren es 10,83 Millionen – ein Rückgang von rund 2 Prozent.

Auch bei den Banksparverträgen nimmt die Zahl der Verträge ab, vom Höchststand 2014 mit 814.000 auf nun 693.000. Bei Investmentfonds geht es dagegen stetig nach oben, wenn auch nur in kleinen Schritten. Hier liegt die Zahl der Verträge Ende Juni bei 3,25 Millionen (2017: 3,23 Millionen).

Der Wohn-Riester zählt mittlerweile 1,80 Millionen Verträge. Damit konnte sich diese Vorsorgeform in den vergangenen rund sechs Jahren von 953.000 Verträgen im Jahr 2012 knapp verdoppeln.

Autorin

Manila Klafack war bis März 2024 Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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