Privatanleger meiden Investmentfonds

Gothaer Asset Management (GoAM) führte zum fünften Mal eine Anlegerstudie durch. Für Fondsanbieter ist das Ergebnis ernüchternd.

Nur knapp 8 Prozent der Befragten legen ihr Geld in Investmentfonds an. Die Studie ergab zudem, dass 63,6 Prozent der Privatanleger mit ihrer Geldanlage unzufrieden sind. Der Grund: Die niedrigen Zinsen am Geldmarkt sorgen dafür, dass Sparer Geld verlieren.

„Die Deutschen sind nicht bereit, auf renditestärkere Investmentvehikel zu setzen. Anderseits wundern sie sich über die extrem niedrigen Zinsen bei altbewährten Anlagemethoden, wie beispielsweise dem Sparbuch“, kommentiert GoAM-Vorstandssprecher Christof Kessler das widersprüchliche Ergebnis.

Die GoAM betont deshalb, dass Investmentfonds Chancen bieten. Sie seien ein gutes Basisinvestment. Anleger sollten prüfen, welchem Zweck ihre Anlage dienen soll, welchen Liquiditätsbedarf sie tatsächlich haben und sie sollten die Altersvorsorge nicht aus den Augen verlieren. Gerade vermögensverwaltende Fonds seien dafür ideal.

Wenn der Anleger eine Laufzeit von sechs bis zehn Jahren einplant, könne er die Risiken mit Hilfe von Fonds streuen, so die GoAM. Konservative Ansätze nutzten Renditechancen am Markt und würden die Volatilität gering halten.

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