Vorschlag der CDU

Reha-Maßnahmen sollen eine Pflegebedürftigkeit vermeiden

Reha-Maßnahmen können sinnvoll sein, um eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder sie zumindest zu verbessern. Aus der CDU kommt nun der Vorschlag, dass die Pflegekassen die Rehabilitation von Pflegebedürftigen übernehmen sollen.
© dpa/picture alliance
Damen bei der Wassergymnastik in einer Reha-Klinik.

Rehabilitation bei Pflegebedürftigen soll zu einem Job der Pflegekassen werden. Das sieht ein Papier des CDU-Bundesfachausschusses Gesundheit und Pflege vor, berichtet die Ärzte-Zeitung. Finanzieren sollen das die Krankenkassen, die eine „pauschale Zahlung an die Pflegeversicherung“ leisten könnte.

Einzelabrechnungen zwischen Pflege- und Krankenkassen könnten dann wegfallen, was wiederum den bürokratischen Aufwand senken könnte.

Bisher würden die Potenziale von Rehabilitation zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit fast nicht genutzt, kritisiert der Ausschuss. Bei jährlich 1,3 Millionen Begutachtungen im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung würden nur 0,5 Prozent Reha-Empfehlungen ausgesprochen.

Eine Schlüsselposition in diesem Prozedere sollen künftig die Hausärzte einnehmen. Sie kennen ihre Patienten gut und könnte eine drohende Pflegebedürftigkeit frühzeitig erkennen und dann Reha-Behandlungen anordnen.

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