Die Unterbringung in einem Pflegeheim wird immer teurer. 1.891 Euro beträgt der Eigenanteil im Bundesdurchschnitt. In den einzelnen Bundesländern liegt er aber noch weitaus höher, wie aktuelle Zahlen belegen.
Der 100-jährige Herbert Spiller spielt in einem Pflegeheim der Diakonie in Düsseldorf ein Videospiel.
Wer ins Pflegeheim muss, braucht ein zunehmend dickes Portemonnaie. Im Schnitt liegen die Kosten für die Unterbringung im Pflegeheim aktuell bei 1.891 Euro. Anfang des Jahres waren es noch 60 Euro weniger. Das berichtet der „Spiegel“ auf Basis von Daten des Verbands der Ersatzkassen (VDEK).
Die Kosten unterscheiden sich aber enorm, je nachdem, in welchem Bundesland die Pflegebedürftigen leben. So führt Nordrhein-Westfalen die Länderliste mit den höchsten Eigenanteilen an. Hier müssen Betroffene 2.337 Euro für die Unterbringung im Heim zahlen. In Sachsen-Anhalt dagegen sind es „nur“ 1.331 Euro.
Angesichts dieser Werte fordert Karl-Josef Laumann, Sozialminister in Nordrhein-Westfalen, weitere Erleichterungen für Betroffene. „Die Leistungen der Pflegeversicherung müssen umso höher ausfallen, je länger ein Mensch gepflegt werden muss“, so der CDU-Politiker gegenüber dem Magazin.
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