Bayerns Staatsregierung will Angehörige von Demenzkranken stärker unterstützen. Ein Vorhaben ist etwa, dass sich Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro an den Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen müssen.
CSU-Chef Horst Seehofer will sich für Demenzkranke in Bayern einsetzen.
Was möchten die Bayern konkret umsetzen, um Demenzerkrankte besser zu unterstützen? Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, sollen in jedem Regierungsbezirk neue Pflegezentren für Demenzkranke aufgebaut werden. Der Plan dahinter: Berührungsängste gegenüber der Krankheit Demenz abzubauen.
Eine weitere Idee: Kinder von Demenzpatienten bei den Kosten entlasten. So sollen diese sich erst ab einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Euro an den Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen müssen. Dieses Vorhaben müsste die CSU allerdings über eine Bundesratsinitiative durchzusetzen, so der Bayerische Rundfunk weiter.
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Für Pflegebedürftige zahlen Bayerns Bezirke derzeit pro Jahr etwa 450 Millionen Euro. Von den Kindern Pflegebedürftiger können sie dabei rund 12 Millionen Euro zurückfordern.
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