Der Wirtschaftsexperte Bert Rürup sprach sich kürzlich für geringere Rentenerhöhungen aus. Das System in Österreich könne dabei als Vorbild fungieren. „Dort ist das Rentenniveau deutlich höher als bei uns, aber die jährlichen Rentenanpassungen sind durchweg geringer“, so Rürup. Hier kommen die Details.
Ist gegen hohe Rentenerhöhungen: Ökonom Bert Rürup.
„Menschen, die durchweg unterdurchschnittlich verdient haben, beziehen zumeist auch nur eine kürzere Zeit ihre Rente“, sagte kürzlich Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup, auf den auch die sogenannte Rürup-Rente (Basis-Rente) zurückgeht, gegenüber der „Bild“-Zeitung. In seinen Augen könnten allgemein niedrigere Rentenerhöhungen dieses Problem lösen.
Hier lohne sich ein Blick nach Österreich, so Rürup. „Dort ist das Rentenniveau deutlich höher als bei uns, aber die jährlichen Rentenanpassungen sind durchweg geringer. Denn sie orientieren sich nur an der Inflationsrate und nicht – wie bei uns – an den Lohnerhöhungen.“
Diese Kombination aus einem höherem Rentenniveau beim Renteneintritt und geringeren jährlichen Anpassungen helfe gerade Menschen, die im Arbeitsleben nur unterdurchschnittlich verdient hätten, erklärte der ehemalige Wirtschaftsweise im Interview mit der Zeitung weiter.
Autorin
Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.
Teilen:
Nicht verpassen!
Pfefferminzia.pro
Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.