Allianz-Chef kann sich Übernahmen schwächelnder Lebensversicherer vorstellen
Um weiter zu wachsen, kann sich Allianz-Chef Oliver Bäte durchaus vorstellen, auf Einkaufstour zu gehen. In drei bis vier Jahren gebe es sicherlich Lebensversicherer, die in Schwierigkeiten steckten und „einen neuen Partner“ bräuchten, um nicht abgewickelt zu werden, meint er.
Allianz-Chef Oliver Bäte auf einer Konferenz im Oktober 2019 in New York.
Übernahmen schwächelnder Lebensversicherer kann sich Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz, in den kommenden drei bis vier Jahren gut vorstellen. Dann werde es „den einen oder anderen Lebensversicherer geben, dem Eigenkapital fehlt und der dann einen neuen Partner braucht, um nicht abgewickelt zu werden“, so Bäte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (kostenpflichtig).
Der Konzernlenker schätzt das als „große Chance“ für sein Unternehmen ein. In den vergangenen Jahren sei man bei Übernahmen vorsichtig gewesen, da mitunter hohe Risiken in den Bilanzen der Lebensversicherer steckten.
Autorin
Karen
Schmidt
Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.
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