Mögliche Folgen eines Brexit

Cameron warnt Briten vor sinkenden Renten

Die Briten müssen darüber abstimmen, ob sie die EU verlassen werden oder nicht. Derzeit liegen die Brexit-Gegner noch vorn. Premierminister David Cameron warnt vor dem Austritt. Er würde die Sozialkasse 40 Milliarden Euro kosten. Davon wären auch die Renten der Inselbewohner getroffen.
© dpa/picture alliance
Der englische Premier David Cameron: Für ihn wird der 23. Juni 2016 zum Schicksalstag werden.

Die Rente der Briten würde im Falle eines Brexit deutlich sinken, warnt Premierminister David Cameron. Der Grund: Ein Austritt könnte die Sozialkasse bis 2020 rund 40 Milliarden Pfund (derzeit 51 Milliarden Euro) kosten, berichtet der Observer. Vor diesem Hintergrund seien jährlich garantierte Rentenerhöhungen fraglich. Derzeit wächst die gesetzliche Rente in Großbritannien jedes Jahr garantiert. Die Wertsteigerung richtet sich danach, was höher ist: die Entwicklung von Löhnen oder der Inflation oder ein Wert von 2,5 Prozent.

Auch andere Bonbons wie Gratis-Fahrkarten und der Erlass von TV-Gebühren für Rentner stünden dann auf dem Spiel. „Das ist die bittere Realität eines EU-Austritts“, so Cameron. Der Politiker sprach seinen Landsleuten daher noch einmal ins Gewissen, sich über das historische Gewicht ihrer Entscheidung im Klaren zu sein.

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