In Deutschland leben ältere Ehepaare immer länger zusammen – zumindest, wenn man den Todeszeitpunkt betrachtet. Denn dank der steigenden Lebenserwartung werden Frauen nun gut sechs Jahre später Bezieherinnen einer Hinterbliebenenrente.
Das weibliche Durchschnittsalter lag 2016 bei 72,3 Jahren, 1996 lag es noch bei 66 Jahren. Das zeigen aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, welche die Initiative „7 Jahre länger“, die vom Versicherungsverband GDV getragen wird, ausgewertet hat.
Auch die Männer werden älter
Zwar überleben Frauen ihren Ehemann noch immer häufiger. Aber auch bei Männern ist das Zugangsalter für eine Hinterbliebenenrente gestiegen – und zwar um acht Jahre. Vor 20 Jahren lag das Durchschnittsalter für Verwitwung unter Männern noch bei 66,8 Jahren. Heute sind sie im Schnitt 74,9 Jahre alt.

Eine Befragung der Deutschen Alterssurvey (DEAS) zeigt zudem, dass verwitwete Befragte durchschnittlich 34,9 Jahre mit ihrem Partner verheiratet waren. Bei der Erhebung 1996 lag die durchschnittliche Ehedauer noch bei 30,8 Jahren.
So viele Eiserne Hochzeiten wie noch nie
Tradition ist hierzulande, dass Paare zum 65. Hochzeitstag ein Glückwunschschreiben vom Bundespräsidenten bekommen. 2016 konnten sich mehr als 16.000 Paare über einen solchen Brief freuen – mehr als je zuvor.
Zum Vergleich: Vor 20 Jahren gab es nur 2.175 Paare, die ihre Eiserne Hochzeit feiern konnten.
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