Steht HDI Leben vor dem Aus? Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erzählte Talanx-Chef Herbert Haas, dass der Konzern eine Abwicklung prüfe. Ende des Jahres soll es Gewissheit geben.
Schuld hat einerseits das Niedrigzinsniveau, andererseits aber auch maues Neugeschäft. „Wir gehören nicht zu den Lebensversicherern mit der höchsten Überschussbeteiligung oder der stärksten Finanzkraft“, so Haas gegenüber der „Süddeutschen“.
Kommt es zum Äußersten gebe es mehrere Möglichkeiten, den Versicherer vom Markt zu nehmen:
Auch die Möglichkeit, einen Finanzinvestor ins Boot zu holen, ziehen die Konzern-Chefs in Erwägung. „Wir prüfen das nur, Kosten senken und Kapitalanlagerendite erhöhen ist die Option, die wir gerade verfolgen“, so Haas.
Im Privatkundengeschäft in Deutschland wolle er 145 Millionen Euro an Kosten herausholen, auch über Stellenabbau.
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