- Von Andreas Harms
- 08.01.2026 um 16:34
Die Sparfreudigkeit der Deutschen hat zum neuen Jahr offenbar zugenommen. Denn fast jeder Zweite (40,6 Prozent) möchte 2026 mehr Geld sparen – erst einmal ganz unabhängig vom Zweck.
Das fand der Lebensversicherer Canada Life im Rahmen einer Studie heraus. Dafür ließ er die Meinungsforscher von Civey 2.500 Erwachsene befragen, was sie sich fürs neue Jahr in Bezug aufs Geld vorgenommen haben.
Allgemein sparen landet mit großem Abstand ganz vorn. Des Weiteren wollen die Befragten:
- gezielt auf bestimmte Dinge hin sparen (22,4 Prozent)
- sich gegen Notfälle absichern (22,1 Prozent)
- ihr Finanzwissen ausbauen (20,2 Prozent)
- mehr Geld an den Finanzmärkten anlegen (18,8 Prozent)
Die komplette Liste mit den Geld-Plänen sieht so aus:

Bemerkenswert ist im Übrigen der Spardrang der Jüngeren. So wollen 73,6 Prozent der Befragten in den Dreißigern im neuen Jahr mehr sparen. Deutlich mehr als der Durchschnitt. Ebenfalls äußerst motiviert wirken sie in Bezug auf die Altersvorsorge. Wollen insgesamt lediglich 16,2 Prozent der Befragten sie aufstocken, sind es bei den 30- bis 39-Jährigen beträchtliche 30,3 Prozent. Wobei auch die Vierziger mit einem Anteil von 29,4 Prozent ihre Altersvorsorge aufbügeln wollen.
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Doch Canada Life ließ nicht nur nach dem Was, sondern auch dem Warum fragen. Und siehe da: Jeden dritten Befragten treibt der Wunsch nach finanzieller Sicherheit um. Vor allem beiden jüngeren Befragten bis 29 Jahre spielt das eine große Rolle (55,2 Prozent).
21,0 Prozent wollen mit ihrem Verhalten auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten reagieren. Und 14,0 Prozent wollen ihre Rente vorbereiten. Die gesamte Liste mit den Sparmotiven sieht so aus:

Lesedauer: ca. 01:30 Min
















































































































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