Nicht nur die eigene unklare finanzielle Situation durch eventuellen Jobverlust oder finanzielle Einbußen durch Kurzarbeit sowie die Bewegungen am Aktienmarkt der vergangenen Wochen beunruhigen die Deutschen. Einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) zufolge sorgt sich ein Drittel (33 Prozent) stark, dass die private Altersvorsorge an Wert verlieren könnte.
Zudem machen sich derzeit rund 38 Prozent der Bundesbürger sehr oder eher starke Gedanken um mögliche finanzielle Nachteile. Etwa durch überhöhte Preise bei eventuell knappen Waren wie Hygieneartikeln. Auch, dass sie Geld für ausgefallene Reisen, Veranstaltungen oder Kurse nicht zurückerhalten, beunruhigt rund 26 Prozent der Befragten. Rechnungen, Miete oder Kreditraten nicht zahlen zu können, treibt 23 Prozent stark um.
Die größte Unsicherheit, bei 43 Prozent der Befragten, besteht allerdings darüber, ob die Kapazitäten der Ärzte und Krankenhäuser im Falle einer Erkrankung ausreichen.
Allerdings sei die gute Nachricht, so VZBV-Chef Klaus Müller gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger noch nicht übermäßig beunruhigt sind. Doch Verbraucherrechte dürften jetzt nicht aufgeweicht werden. Die Bürger müssten ebenso Angebote erhalten, um über die Runden zu kommen, wie Unternehmen.
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