Politik soll Riester-Rente für Selbstständige öffnen
Die Arbeitgeber in Deutschland fordern, dass sich die Riester-Rente auch für Selbstständige öffnet. Auch die Grundzulage und den zulässigen Sonderausgabenabzug soll die Politik erhöhen.
Friseur beim Föhnen: Selbstständige sollen auch riestern dürfen, wenn es nach den deutschen Arbeitgebern geht.
„Wir brauchen Anpassungen unserer Alterssicherungssysteme, damit die gesetzliche Rentenversicherung tatsächlich nachhaltig leistungsfähig und finanzierbar bleibt und die zusätzliche Altersvorsorge ihre Aufgabe erfüllen kann, das Sinken des Rentenniveaus in zumutbarer Weise zu kompensieren“, schreiben die deutschen Arbeitgeberverbände in einem Grundsatzpapier.
Neue Fehler in der Rentenpolitik sollte die Regierung vermeiden. Damit sprechen die Arbeitgeber den Vorschlag zu einer Anhebung des Rentenniveaus an. Warnungen vor einem drastischen Anstieg der Altersarmut seien völlig überzogen, heißt es in dem Papier.
Bei Selbstständigen müsse aber in der Tat etwas getan werden. „Alle Selbstständigen, die bislang nicht Mitglied eines obligatorischen Alterssicherungssystems sind, sollten zur Altersvorsorge verpflichtet werden“, heißt es in dem Papier. Auch Riester soll künftig Selbstständigen offen stehen. Dabei könne man auch gleich die Grundzulage von 154 Euro auf 200 Euro anheben und den zulässigen Sonderausgabenabzug von 2.100 auf 3.000 Euro erhöhen.
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