Alle Alterseinkünfte auf einen Blick

Hälfte der Deutschen würde Online-Rentenkonto nutzen

Gut die Hälfte der Bundesbürger (47 Prozent) begrüßt die Idee eines Online-Rentenkontos, in dem alle zu erwartenden Einkünfte im Alter aufgeführt werden – das heißt sowohl Zahlungen der gesetzlichen Rente als auch Betriebsrenten oder eine private Altersvorsorge. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).
© Getty Images
Knapp die Hälfte der Deutschen hätte gerne ein Online-Rentenkonto für mehr Durchblick im Alter.

Knapp die Hälfte der Deutschen würde ein übergreifendes Online-Rentenkonto, in dem alle zu erwartenden Einkünfte im Alter aufgeführt werden, gerne nutzen, berichtet das DIA auf Basis einer Umfrage. In einem solchen Konto wären dann nicht nur Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung einsehbar, sondern auch Betriebsrenten und eine eventuelle private Altersvorsorge.

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Mehr noch: 41 Prozent der Befragten halten ein solches Konzept sogar zunehmend für notwendig – darunter vor allem Männer (46 Prozent, siehe Grafik unten). Und: Je höher das Einkommen der Befragten liegt, umso höher ist der Anteil der Befürworter.

62 Prozent finden zudem, dass so ein Konto von einer neutralen und unabhängigen Stelle geführt werden sollte. Auch der Datenschutz ist einem Großteil wichtig: Drei von vier Befragten sind der Meinung, dass der Datenschutz eines Online-Rentenkontos durch geeignete technische Maßnahmen gewährleistet werden muss. Dieses Empfinden nimmt mit zunehmendem Alter zu: 84 Prozent der über 64-Jährigen fordern laut der Umfrage einen ausreichenden Datenschutz.

DIA-Kritik: In Deutschland kämen entsprechende Initiativen „einfach nicht vom Fleck“

„Die Bundesregierung muss in der kommenden Legislaturperiode endlich die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Online-Rentenkontos schaffen“, fordert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern. „In anderen Ländern gibt es bereits seit längerem diese Möglichkeit zur umfassenden und vorausschauenden Information über die finanzielle Absicherung im Alter.“

In Deutschland kämen entsprechende Initiativen, die bereits Vorarbeiten für ein solches Konto geschaffen hätten, „einfach nicht vom Fleck“, kritisiert der DIA-Vertreter.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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