Die Reserven der gesetzlichen Pflegeversicherung sind 2018 um etwa 3,5 Milliarden Euro gesunken. Ende 2018 habe die Finanzreserve nur noch etwa 3,37 Milliarden Euro betragen – das sind etwa 1,02 Monatsausgaben. Ende 2017 lag die Rücklage noch bei etwa 6,9 Milliarden Euro.
Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor. Der Bericht erschien zuerst in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben).
Dieses Jahr könnte es aber wieder etwas besser aussehen. Denn der Beitrag zur Pflegeversicherung ist seit 1. Januar um 0,5 Prozentpunkte höher. Das soll laut Schätzungen zu Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro pro Jahr führen.
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