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Wie die Deutschen Reichtum definieren

Früher waren es Privatschulen, heute sind es teure Urlaubsreisen: Wie die Deutschen Reichtum definieren, hängt stark vom Alter ab. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie. Viele ältere Menschen fordern zudem, dass reiche Mitbürger etwas von ihrem Geld abgeben.
© Pixabay
Jung und Alt während eines Spaziergangs: Beim Thema Reichtum gehen die Meinungen oft auseinander.

Ab wann gilt man eigentlich als reich? 35 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 29 Prozent der 55-Jährigen sind der Meinung, dass Reichtum bei einem Bruttogehalt von 10.000 Euro losgeht, so das Ergebnis einer Studie im Auftrag von „Eurojackpot“.

Bei den Anzeichen für Reichtum gehen die Meinungen aber auseinander: 46 Prozent der Generation Z sehen hier teure Urlaubsreisen als Indiz, dass jemand reich ist. 40 Prozent der Babyboomer hingegen ordnen jemanden als wohlhabend ein, wenn die Kinder auf eine Privatschule gehen können.  

„Wer Bedienstete hat, ist reich“ – bei dieser Aussage sind sich die Generationen eher einig. 49 Prozent der Deutschen im Alter von 18 bis 24 Jahren und 56 Prozent der über 55-Jährigen stimmen hier zu. 

Und was sollten die Wohlhabenden mit ihrem Reichtum machen?

Bei dieser Frage unterscheiden sich die Ansichten der Generationen am stärksten. Jeder dritte Deutsche im Alter von 18 bis 24 Jahren ist der Meinung, dass wohlhabende Menschen mit ihrem Geld tun und lassen können, was sie möchten. Unter den älteren Deutschen hingegen stimmt dieser Aussage nur jeder Fünfte zu. Mehr als ein Drittel der Babyboomer (39 Prozent) würde es sogar begrüßen, wenn reiche Menschen über eine hohe Steuer etwas von ihrem Geld abgeben müssten. Von der jüngeren Generation stimmt hier nur jeder Fünfte zu (20 Prozent).

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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