Lediglich rund 16 Prozent der Versicherer haben bislang eine umfassende Kundenkommunikation über alle Kontaktkanäle hinweg implementiert, so das Ergebnis einer Umfrage unter rund 80 Führungskräften der Versicherungsindustrie im Rahmen eines Versicherungs-Roundtables des Beratungsunternehmens EY Innovalue.
Knapp die Hälfte der Unternehmen ist demnach noch mit der Umsetzung einer ganzheitlichen Kommunikation beschäftigt und fast ein Viertel der Versicherer (22 Prozent) befindet sich sogar erst noch in der Planungsphase – und das „trotz klarer Signale der Kunden“, dass sie verschiedene Wege zur Kommunikation, sogenannte Omnikanalstrategien, mit ihrem Versicherer nutzen wollen, wie die Experten von EY anmerken.
Oft hakt es an den IT-Voraussetzungen
Als häufigster Grund dafür werden fehlende IT-Voraussetzungen genannt. Weitere Barrieren, die eine Omnikanalumsetzung erschweren, seien eine zu hohe Komplexität und die Vielzahl der betroffenen Anspruchsgruppen, auch Stakeholder genannt.
Problematisch sei zudem eine nicht integrierte Produktstrategie: Nur ein Drittel der Befragten ist davon überzeugt, dass ihre Produktstrategie bestmöglich auf die Omnikanalwelt ausgerichtet ist. Die Mehrheit dagegen sehe deutliche Defizite. Rund 14 Prozent denken, dass ihre Produkte überhaupt nicht omnikanalfähig sind.
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