Strategieprogramm 2023

Axa schließt Standorte in Düsseldorf und Karlsruhe

Der Versicherer Axa macht in Deutschland die Standorte Düsseldorf und Karlsruhe dicht. So sieht es das Strategieprogramm 2023 des Unternehmens vor. Die insgesamt rund 240 betroffenen Mitarbeiter werden auf die jeweils benachbarten Standorte Köln und Mannheim verteilt. Pfefferminzia fragte nach, ob es weitere Veränderungen an den bislang 16 Axa-Standorten hierzulande geben wird.
© picture alliance / Daniel Kalker | Daniel Kalker
Bitte hier entlang: Der Hauptsitz der Axa Konzern AG in Köln-Holweide ist künftig auch Anlaufstelle für Axa-Beschäftigte vom bisherigen Standort Düsseldorf, der geschlossen wird.

Aus 16 werden 14: Der Versicherer Axa Deutschland schließt im Rahmen des „Strategieprogramm 2023“ den Standort Düsseldorf – und auch die deutlich kleinere Niederlassung Karlsruhe wird im Zuge des Programmes aufgegeben. Entsprechende Medienberichte bestätigte eine Axa-Sprecherin am Hauptstandort Köln am Mittwoch gegenüber Pfefferminzia.

Betriebsbedingte Kündigungen seien für alle Mitarbeitenden bis 2023 ausgeschlossen, betonte die Sprecherin. „Die Arbeitsplätze in Düsseldorf werden funktionswahrend nach Köln übertragen“, hieß es. Die derzeit 208 Beschäftigten in Düsseldorf sind somit darauf angewiesen, in die rivalisierende Rheinmetropole zu pendeln, wohin der bisherige Standort Düsseldorf bis Ende April 2022 abschließend verlagert werden soll. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ zuvor berichtete, sollen entsprechende Fahrtkosten für die „Wahl-Kölner“ drei Jahre lang ausgeglichen werden.

„Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden in Mannheim und Karlsruhe einen neuen gemeinsamen Standort in Mannheim beziehen“, erklärte die Sprecherin gegenüber Pfefferminzia. Vom Umzug des Standorts Mannheim betroffen sind demnach „vor allem circa 30 Innendienstmitarbeitende“. Auch diese Stellen sollen „funktionswahrend erhalten bleiben“, hieß es.  

Keine Stellungnahme zu weiteren Planungen

Axa wolle durch die Verlagerung des Standortes Düsseldorf nach Köln „die Zusammenarbeit der Teams intensivieren und Strukturen und Prozesse vereinfachen, um noch effizienter und wettbewerbsfähiger für unsere Kunden zu werden“, teilte die Sprecherin weiter mit.

Zudem betonte sie, dass sich gerade in Zeiten der Pandemie gezeigt habe, „dass die Arbeit auch virtuell, genauso wie am Standort sehr gut möglich“ sei. Als Vorreiter in Sachen work@home habe man im Vergleich zu anderen Unternehmen „sehr große Vorteile, die auch unsere Mitarbeitenden zu schätzen wissen“.

Auf die Frage von Pfefferminzia, ob es bei den bislang insgesamt 16 Axa-Standorten in Deutschland zu weiteren Verlagerungen kommen wird, ging die Sprecherin nicht ein.  

Mehr zum Thema

Axa versichert Haftpflicht, Hausrat und Wohngebäude für ING-Kunden

Die Bank ING Deutschland kooperiert seit rund zwei Jahren mit der Axa. Nun geht aus…

Axa muss 45.000 Euro an französischen Gastwirt zahlen

Was ist geschehen? Wegen der Corona-Pandemie muss der französische Restaurantbesitzer Stéphane Manigold seine vier Restaurants…

Die 10 größten Versicherer Deutschlands

  Die Zurich-Deutschland-Zentrale in Köln-Deutz. Zurich verdrängte die Signal Iduna auf Rang 11. Foto: picture…

Autor

Lorenz

Klein

Lorenz Klein gehörte dem Pfefferminzia-Team seit 2016 an, seit 2019 war er stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Im Oktober 2023 hat Klein das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben in der Versicherungsbranche zu widmen.

Teilen:
Nicht verpassen!

Pfefferminzia.pro

Eine Plattform, die liefert: aktuelle Informationen, praktische Services und einen einzigartigen Content-Creator für Ihre Kundenkommunikation. Alles, was Ihren Vertriebsalltag leichter macht. Mit nur einem Login.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Pfefferminzia