Moderne Makler aufgepasst!

Was eine Makler-Homepage erfüllen muss

Die Homepage eines Maklers ist seine Visitenkarte im Netz. Sie sollte interessante Inhalte liefern, klar aufgebaut sein und den Makler angemessen repräsentieren. Wirklich oft gelingt das bisher leider noch nicht. Daher kommen hier ein paar Tipps, wie der Aufbau einer guten Homepage gelingt.
© Panthermedia
Über die Makler-Homepages gewinnen potenzielle Kunden oft den ersten Eindruck. Daher sollten diese sorgfältig aufgebaut werden.

Versetzen wir uns mal in den Kunden hinein: Eine Versicherung muss her, am besten nach vorheriger guter Beratung. Der Kunde zückt also sein Smartphone und googelt flott nach Maklern in seiner Nähe. Er landet auf den verschiedenen Makler-Homepages – und ist vom Angebot nicht überzeugt.

Denn wie eine Umfrage des Münchner Webhosters Domain Factory unter 2.000 Verbrauchern zeigt, ist jeder zweite Interessent unzufrieden mit den Infos und der Qualität von Makler-Homepages. Die Informationsqualität sei mangelhaft, das Design schlecht und die Homepage spreche einen zu wenig persönlich an.

Der erste Eindruck zählt

Das ist fatal, denn eine Makler-Homepage ist gerade für die jüngeren Generationen – also die Kunden der Zukunft – das erste, was sie zu sehen bekommen. „Nur wenige Sekunden blieben für den ersten Eindruck. Und wer nicht sofort überzeugen kann, wird schlicht und einfach weggeklickt.

Was muss eine vernünftige Homepage also bieten, um (potenzielle) Kunden zu überzeugen? Ein gutes Farbschema, ein schickes Logo und eine ansprechende Schrift sind schon mal die halbe Miete. „Vermeiden Sie überladene Seiten mit zu vielen Informationen“, rät Wolfram Lefèvre, Geschäftsführer der Expertenhomepage GmbH außerdem. Makler müssen dabei vor allem überlegen, welche Infos ihren Seitenbesuchern die Sicherheit geben, hier richtig zu sein.

Kontaktdaten prominent platzieren

„Eines dieser vertrauensbildenden Elemente sind beispielsweise Ihre Kontaktdaten. Immer wieder komme ich auf Internetseiten, auf denen ich mich erst durch unzählige Untermenüs klicken muss, bis ich irgendwo eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse finde“, so Lefèvre. Besser ist es, wenn der Makler die Kontakt-Daten ganz oben im Titelbereich der Homepage platziert. Auch Bewertungen von anderen Kunden sollten hier ihren Platz finden.

Ansprechende Fotos und knackige Headlines sind ebenfalls ein Muss. Aber: Nicht oder schlecht komprimierte Bilder sind häufig der Grund, warum sich Internetseiten nur schleppend aufbauen. Und die wenigsten Nutzer warten heute darauf, dass sich eine Seite in 2 Minuten lädt. Lefèvre: „Bearbeiten Sie alle Bilder bevor Sie diese auf Ihren Webspace hochladen. Skalieren Sie sie genau auf die Größe, wie sie später in die Webseite eingebunden werden.“ Und: komprimieren nicht vergessen.

Außerdem ist es wichtig, dass jedes Gerät die Seite gut darstellen kann; also auch Smartphones und Tablets. Hier sollte der Makler von heute also auf das sogenannte „Responsive Design“ setzen. Das konvertiert die Homepage auf allen Endgeräten in die jeweils nützlichste Form. Vertriebs-Tools wie eine interaktive Bedarfsanalyse runden das Angebot schließlich ab und ermöglichen es dem Kunden, selbst den Bedarf zu ermitteln, Absicherungslücken zu erkennen und direkt online einen Beratungstermin vereinbaren.

Auf rechtliche Vorgaben achten

Aber Achtung: Es gibt auch einige rechtliche Fallen, in die Makler bei der Gestaltung ihrer Homepage tappen können. Dazu gehört es etwa, wenn sie vergessen, ihre Kunden über die Erhebung und Verwendung der Nutzerdaten in einer Datenschutzerklärung aufzuklären. „Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Unwirksamkeit einer Einwilligung zur Folge haben kann, dass gegen den Makler Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro verhängt werden können“, warnt Jürgen Evers von der Kanzlei Blanke Meier Evers. Sich von Experten entsprechend beraten zu lassen, kann hier im Vorfeld also für Abhilfe schaffen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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