Noch vor der Sommerpause soll der Aufsichtswechsel für 34f-Vermittler beschlossen werden. „Das Gesetz ist jetzt auf der Zielgeraden“, bedauert Frank Rottenbacher, Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW.
Bei einer Sachverständigen-Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 27. Mai will der Verband sich nochmals gegen die Bafin-Aufsicht einsetzen. „Wir werden dort ganz klar für die bewährte Aufsicht unter dem Dach der Kammern eintreten“, so Rottenbacher.
Nichtsdestotrotz sei die Mithilfe der Vermittler erforderlich. So fordert der AfW die Branche auf, sich gegen das Gesetz stark zu machen. Die Idee der nun gestarteten Aktion: Vermittler wenden sich in einem Schreiben an ihren Bundestagsabgeordneten, um auf die negativen Folgen der Regelung hinzuweisen.
Formulierungshilfen und Argumente finden sie auf einer eigens dafür eingerichteten Landingpage, auf der auch der zuständige Abgeordnete ermittelt werden kann.
„Es ist wichtig, dass jetzt alle Bundestagsabgeordneten durch Vermittlerinnen und Vermittler informiert werden, dass die geplante Bafin-Aufsicht durch ihre enormen Kosten zu einem Kahlschlag der unabhängigen Finanzanlagevermittlung führen wird“, sagte Rottenbacher.
Sowohl der Wirtschafts- als auch der Finanzausschuss des Bundesrates, als auch der Nationale Normenkontrollrat lehnten das Gesetz ab, wie der Vermittlerverband betont. „Das müssen wir allen Abgeordneten verdeutlichen“, so der AfW-Vorstand weiter.
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