Schlimmste Corona-Auswüchse überstanden?

Finanzvermittler sind wieder zuversichtlicher bei der Dax-Entwicklung

Eine aktuelle Umfrage unter Vertriebspartnern der European Bank of Financial Services (Ebase) zeigt: Die Finanzexperten gewinnen trotz der Corona-Krise wieder an Zuversicht. Während im April noch 32 Prozent von ihnen der Meinung waren, dass der Dax im Lauf der kommenden zwölf Monate einbrechen wird, glauben das jetzt nur noch 26 Prozent.
© picture alliance / dpa-tmn | Christin Klose
Eine Finanzberaterin führt ein Kundengespräch: Immer mehr Finanzprofis werden trotz Corona wieder optimistischer.

Der Optimismus in Sachen Aktienmärkte unter Finanzvermittlern wächst wieder, wie die European Bank of Financial Services (Ebase) im Rahmen einer Umfrage herausgefunden hat. Waren im April dieses Jahres noch fast 32 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Dax-Wert im Lauf der kommenden zwölf Monaten sinken werde, so sind heute nur noch 26 Prozent der Befragten dieser Meinung. Auf der anderen Seite gehen rund 44 Prozent davon aus, dass der Deutsche Leitindex weiter zulegen wird.

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„Die Zuversicht der Finanzprofis könnte ein Ausdruck dessen sein, dass sie die schlimmsten Auswüchse der Corona-Krise als überstanden ansehen und auch keinen weiteren Lockdown erwarten“, kommentiert Kai Friedrich, Sprecher der Ebase-Geschäftsführung, die Umfrage-Ergebnisse.

Aber auch die Kunden scheinen sich von Corona nicht länger einschüchtern zu lassen:

Trotz der Sommerferien in vielen Bundesländern lag das Handelsvolumen der aktiv gemanagten Fonds laut Studie im August um 5 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Handelsvolumen des Vorjahres. Der „Fundflow-Faktor“, der das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeigt, habe wiederum bei 1,36 gelegen. Das bedeute, dass im August die Mittelzuflüsse in aktiv gemanagten Fonds „um 36 Prozent über den Abflüssen lagen“, heißt es in der Studie.

In Friedrichs Augen spreche auch das für eine „weiterhin bestehende Zuversicht seitens der Anleger, die offenbar die Renditechancen der Kapitalmärkte für sich nutzen wollen.“

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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