Produkte der Woche

Neues aus den Ideenschmieden der Versicherer

Die Continentale hat ihre Fondsrente überarbeitet, das IVFP hat eine Vorsorge-Videoreihe für Berater gestartet, die Allianz unterstützt Bestandskunden bei Bestellungen in Corona-Zeiten, die Arag hat ihren Rechtsschutz ausgeweitet und die Zurich kooperiert ab sofort mit dem TÜV Rheinland.
© picture-alliance/ dpa | Bernd Thissen
Der Schriftzug der Continentale an einem Verwaltungsgebäude in Dortmund.
Neue Möglichkeiten bei der Fondsrente der Continentalen

Die Continentale Lebensversicherung geht neue Wege in der Fondsrente: Mit dem investmentorientierten Rentenbezug sollen Kunden nun über die Ansparphase hinaus einen Teil ihres angesparten Guthabens in Fonds investieren können.

Dies sei vor allem in Zeiten von niedrigen Zinsen und der steigenden Lebenserwartung sinnvoll, sagt Thomas Pollmer, Leiter Produktmanagement Leben im Continentale Versicherungsverbund. Denn so sei es möglich, die garantierte Rente mithilfe von Kapitalerträgen aufzustocken.

Damit möglichst viel in die Fonds investiert werden könne und gleichzeitig immer ausreichend Kapital für die garantierte Rente zur Verfügung stehe, mache ein Anlagemechanismus seine Arbeit: der „Continentale Chancen-Tracker“. Er registriere die Entwicklung der Fondsanlagen, berücksichtige die individuellen Vertragsdaten und berechne dann jeden Monat neu, wie viel Guthaben investiert werden könne. Laut Pollmer garantiert das „den maximalen Spielraum für die Anlagen und erhöht das Rendite-Potenzial“.

IVFP startet Videoreihe zum Thema Vorsorge auf Youtube

„Warum Altersvorsorge?“ – so heißt das neue kostenlose Videoformat des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) auf Youtube. Es richtet sich an Berater, die ihren Kunden neue Argumente für die private Vorsorge bieten wollen. Der Fokus liegt dabei auf den Kriterien Langlebigkeit und Lebensstandardlücke.

Der Tipp des IVFP: „Geben Sie diesen Link an ihre Kunden weiter“ – sozusagen als Appetithappen. Lösungsvorschläge für die Altersvorsorge seien in den Videos bewusst nicht integriert, damit die Verbraucher sich dafür wieder an ihre Berater wenden müssten.  

>>> Hier geht es zur Videoreihe

Arag baut Rechtsschutz aus

Ob Streit ums Homeoffice, Kurzarbeit oder Reisestornierungen: Aktuell wird Corona-bedingt viel gestritten. Der Versicherer Arag hat seine Rechtsschutzpolice deshalb verändert und weiter ausgebaut. Ab sofort gibt es drei Tarifvarianten: Basis, Komfort und Premium.

Der neu entwickelte Basis-Rechtsschutz sichert die wichtigsten Leistungen jetzt auch außergerichtlich ab – sowohl für Privat- als auch für Gewerbekunden. Kommt es zum Versicherungsfall, hat der Kunde ab sofort die Wahl: Entscheidet er sich vorab für einen von der Arag vorgeschlagenen Lösungsweg, zum Beispiel für eine Mediation, entfällt die Selbstbeteiligung. Nimmt der Kunde dagegen direkt die Unterstützung eines Anwalts in Anspruch, gilt eine Selbstbeteiligung von 300 Euro.

In der Komfortvariante sind zusätzlich Streitigkeiten rund um Erwerb und Verkauf, Verwaltung sowie Finanzierung von Kapitalanlagen mitversichert – unabhängig davon, ob es sich um einzelne oder in Fonds gebündelte Aktien und Rentenwerte handelt.

Neu für Komfort- und Premiumkunden ist auch der integrierte Anti-Stalking-Rechtsschutz. Wer ständig verfolgt, ausspioniert oder gar belästigt wird, kann so, nachdem eine Strafanzeige gegen den Stalker erstattet wurde, Unterlassungsansprüche geltend machen.

In der Premium-Variante können Kunden zudem auf rechtliche Unterstützung zählen, auch wenn der Schadenfall vor Versicherungsbeginn liegt. Gibt das Gericht der Klage grundsätzlich recht, trägt die Arag die Kosten für die anschließende Durchsetzung der individuellen Ansprüche. Premiumkunden können außerdem, ohne dass schon ein konkreter Versicherungsfall eingetreten ist, von ihrem Recht auf eine vorsorgliche Beratung durch einen Anwalt Gebrauch machen. Dabei ist es gleich, um welches Rechtsanliegen es sich handelt und ob dieses auch tatsächlich versichert ist.

Kostenlose Paketversicherung für alle Allianz-Kunden

Aufgrund des Corona-Lockdowns sind viele Menschen gezwungen, für spezielle Produktkäufe auf das Internet zurückzugreifen und dort zu bestellen. Die deutschen Zustelldienste haben deshalb momentan deutlich mehr zu tun als sonst – und nicht selten geht dann auch mal ein Paket auf seinem Weg verloren, wird beschädigt oder gar gestohlen. Die Allianz hat darauf mit einer kostenlosen Versicherungslösung für alle Privatkunden mit einem bestehenden Allianz Sach-, Kranken- oder Lebensversicherungsvertrag reagiert.

Versichert sind alle Sendungen, die der Kunde für den privaten Gebrauch bei gewerblichen Verkäufern bestellt. Das Produkt schützt die Kunden gegen Risiken wie Betrug, Diebstahl und Beschädigung. Aber auch die Lieferung von mangelhafter Ware oder eine Verweigerung der Kaufpreisrückerstattung bei berechtigten Rücksendungen sind versicherte Gefahren.

Die Pakete sind auch versichert, wenn sie direkt vor der Wohnungstür oder an einem vereinbarten Ablageort deponiert werden. Das ermöglicht den Kunden das sorgenfreie Erteilen einer Abstellgenehmigung für Pakete und macht die Lieferung konsequent kontaktlos. Erstattet wird im Schadenfall der Kaufpreis bis zu 500 Euro.

Die Kunden können sich für den Schutz mit dem Namen „Meine Bestellungen“ ganz einfach selbst registrieren. Dazu geben sie online ihren Namen, ihre Anschrift und die Vertragsnummer eines bestehenden Allianz-Versicherungsvertrags an. Der Versicherungsschutz selbst beginnt dann ab dem Zeitpunkt der Anmeldung und endet automatisch nach drei Monaten Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Das Angebot selbst gilt vom 18. Februar bis zum 31. Mai 2021.

Zurich und TÜV Rheinland kooperieren

Die Zurich Gruppe Deutschland und der TÜV Rheinland haben eine neue Kooperation öffentlich gemacht – und Versicherungskunden können sich freuen: Denn ab sofort erhalten sie, wenn sie privat einen Gebrauchtwagen kaufen möchten und in diesem Rahmen ein Kfz-Gebrauchtwagengutachten vom TÜV Rheinland anfordern, ein vergünstigtes Angebot für eine Kfz-Versicherung von der Zurich.

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Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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