Wer online unterwegs ist, muss an allen möglichen Ecken des Netzes seine Daten hinterlegen. Viele Internetnutzer haben ein ungutes Gefühl dabei: Die persönlichen Daten im Bereich Social Media wie Name, Geburtsdatum und E-Mail sieht fast jeder Zweite (46 Prozent) gefährdet. Beim Online-Shopping haben die Menschen hingegen mehr Vertrauen: Nur 21 Prozent haben hier Angst, dass Bankverbindungen, Kreditkarten- oder Kontaktdaten nicht sicher sind, wie eine aktuelle Umfrage des Dienstleisters Trusted Shops zeigt.
Rund 62 Prozent aller Online-Shopper kaufen regelmäßig im Internet und jeder Zweite gab laut dem Portal Statista im Jahr 2016 zwischen 50 Euro und 250 Euro monatlich aus.
Interessant ist aber:
Je mehr ein Online-Shopper verdient, desto weniger Risiko nimmt er laut Studie wahr. Im Schnitt empfindet fast jeder Zweite (49 Prozent) mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen (mehr als 4.000 Euro) seine Daten beim Online-Shopping als eher oder sogar sehr sicher. Fallen die monatlichen Bezüge geringer aus (weniger als 2.000 Euro netto), sinkt auch das Vertrauen in die Datensicherheit (33 Prozent).
Unterschiede in den Altersgruppen
Auch bei den Generationen sind Unterschiede erkennbar: Vor allem ältere Menschen haben mehr Angst davor, Opfer von Datenklau im Netz zu werden. Im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sehen nur 31 Prozent das Risiko. Ab einem Alter von 45 sehen dies 44 Prozent.
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