Aktuelle Studie

Integrierte Versicherungen auf dem Vormarsch

Eine aktuelle, europaweite Studie prognostiziert für den Markt der integrierten Versicherungen ein beeindruckendes jährliches Wachstum von rund 19 Prozent bis 2029, mit geschätzten Einnahmen von über 28,5 Milliarden US-Dollar. Vor allem Länder wie das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich tragen demnach maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.
© picture alliance / imageBROKER | Unai Huizi
Der Trend, immer mehr Waren online zu bestellen, hat auch den Markt integrierter Versicherungen befeuert.

Der zunehmende Online-Kauf von Produkten wie Smartphones, E-Bikes, Laptops und mehr hat einen maßgeblichen Einfluss auf das Kundenverhalten und die Akzeptanz von integrierten Versicherungsangeboten. Dieser Embedded-Insurance-Aufschwung wird auch durch eine aktuelle Studie („Europe Embedded Insurance Business and Invest Opportunities“) des Rostocker Insurtechs hepster bestätigt.

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Von den gut 1.800 Teilnehmern der Umfrage gaben 53 Prozent an, bereits einmal eine Zusatzversicherung abgeschlossen zu haben. Zwei Drittel bestätigten, dass ihr Bedarf an Embedded Insurance in den letzten zwei Jahren gestiegen sei, bei 27 Prozent sogar „stark“ und bei 10 Prozent „sehr stark“. Ab einem Kaufpreis von 500 Euro ist mehr als der Hälfte eine Versicherung wichtig. Weitere 41 Prozent ziehen dies ab 1.000 Euro in Betracht.

Abschluss von Zusatzversicherungen hängt vom Produkt ab

Dabei hängt der Abschluss von Zusatzversicherungen stark vom Produkt ab: Grundlegend finden zwei Drittel der Befragten Versicherungen für Reisen und (E-)Bikes wichtig, gefolgt von Smartphones mit knapp 58 Prozent. 34,4 Prozent würden Versicherungen für Haushaltselektronik (Waschmaschinen) und Luxusgegenstände (Handtaschen, Uhren, Schmuck) abschließen.

Hohe Wachstumsraten

Insgesamt gehen die Studienautoren davon aus, dass die eingebettete Versicherungsbranche in Europa bis 2029 eine jährliche Wachstumsrate von 19,4 Prozent verzeichnen wird. Die Einnahmen, so die Prognose, werden von heute 10,8 auf über 28,5 Milliarden US-Dollar steigen. Insbesondere Länder wie das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich hätten erhebliche Wachstumsraten zu erwarten.

„Wir sind sicher, dass mittelfristig kaum noch ein Kunde aktiv über Versicherungen und deren Abschluss nachdenken wird, sondern dass die kommenden Generationen es gewohnt sein werden, dass auch ihre Finanzprodukte genauso digital, bequem und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind wie alle anderen Konsumgüter“, sagt Hanna Bachmann, Co-Founderin von hepster.

Autor

Achim

Nixdorf

Achim Nixdorf war von April 2019 bis Mai 2024 Content- und Projekt-Manager bei Pfefferminzia. Davor arbeitete er als Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteur mit dem Fokus auf Verbraucher- und Ratgeberthemen.

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