Ab Frühjahr 2020

Versicherungsangestellte bekommen mehr Geld

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Arbeitgeberverband Versicherungen (AGV) sind nach langen Verhandlungen zu einem Tarifergebnis gekommen. Ab April 2020 bekommen Versicherungsangestellte im Innendienst mehr Geld – und schon in diesem Jahr gibt es eine Einmalzahlung.
© dpa
Das Verdi-Logo an einer Hauswand: Die Gewerkschaft hat in den Verhandlungen mit den Arbeitgebern eine Einigung erzielt.

Die Gehälter von Versicherungsangestellten im Innendienst steigen ab dem 1. April 2020 um 2,8 Prozent und ab dem 21. Juni 2021 um weitere 2,0 Prozent. Beschlossen haben das die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Arbeitgeberverband Versicherungen (AGV) am 30. November. Zusätzlich zur Tariferhöhung bekommen die Beschäftigten bereits in diesem Jahr zum 1. Dezember eine Einmalzahlung in Höhe von 225 Euro.

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Aber auch Auszubildende profitieren von der Tarifanpassung:

Sie erhalten zu den gleichen Terminen Vergütungserhöhungen in Höhe von 68 Euro und 30 Euro je Ausbildungsjahr. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 29 Monate bis Ende Januar 2022. Zudem haben die Beschäftigten die Wahl, sich die Tariferhöhung auch in freie Tage umwandeln zu lassen.

„Der Abschluss sichert den Beschäftigten eine Reallohnsteigerung und sorgt dafür, dass die Versicherungsbeschäftigten nicht von anderen Branchen abgekoppelt werden“, sagt Verdi-Verhandlungsführerin Martina Grundler. „Die Möglichkeit, Tariferhöhungen in zusätzliche freie Tage umzuwandeln, wäre ein deutlicher Zugewinn für die Beschäftigten.“

Und weiter: „Dieses Ergebnis, das gegenüber dem Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde deutlich verbessert wurde, konnte nur deshalb erzielt werden, weil sich die Versicherungsbeschäftigten für ihre Forderungen stark gemacht und sehr engagiert Streiks durchgeführt haben“, so Grundler.

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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