Umfrage

Arbeitnehmer wollen persönliche Beratung zur bAV

Was können Arbeitgeber tun, um ihren Angestellten das Thema Altersvorsorge näherzubringen? Das wollte das Beratungsunternehmen Aon wissen und hat eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis: Vor allem eine persönliche Beratung steht ganz oben auf der Wunschliste der Mitarbeiter.
© Pixabay
Eine Frau am Laptop im Büro: Viele Angestellte wünschen sich eine individuelle Beratung zu betrieblichen Vorsorgethemen.

Wer ohne finanzielle Sorgen in den Ruhestand gehen will, der muss heutzutage rechtzeitig vorsorgen. Eine Möglichkeit: die betriebliche Altersversorgung (bAV). Jeder zweite Angestellte zwischen 18 und 39 Jahren äußerte im Rahmen einer aktuellen Befragung des Beratungsunternehmens Aon den Wunsch, persönlicher zu solchen Themen beraten zu werden.

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„Das Thema Altersvorsorge ist zu komplex, um es Mitarbeitern allein über digitale Kanäle nahezubringen. Vielmehr ist eine höchst differenzierte und individuelle Ansprache durch den Arbeitgeber gefragt. Denn das generell starke Informationsbedürfnis variiert mit der persönlichen Situation, ist abhängig von Alter, Einkommen und Geschlecht.“, so Aon-Chef Fred Marchlewski über die Ergebnisse der Studie.

Zwar wissen rund 79 Prozent der Arbeitnehmer über die Betriebsrente grundsätzlich Bescheid, mit Details kennen sich hingegen fast 36 Prozent nicht aus. Neben Beratungsgesprächen zu diesem Thema wünschen sich die Befragten zusätzlich aber auch säulenübergreifende Informationen (gesetzlich, betrieblich und privat), um sich über die zu erwartenden Alterseinkünfte zu informieren.

„Das Thema Kommunikation in der bAV ist elementar wichtig, so Marchlewski.

Und weiter: „Die Menschen haben weder Lust noch Zeit, sich mit Kleingedrucktem und komplizierten Fakten zu beschäftigen. Sie möchten wissen, woran sie sind. Was wir brauchen, ist eine zielgruppengerechte und transparente Kommunikation, die bei Arbeitnehmern ankommt. Und je komplexer das Thema ist, desto einfacher muss die Kommunikation dazu sein.“

Autorin

Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.

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