Im Versicherungsmarken-Index von Splendid Research liegt die Allianz mit einer gestützten Bekanntheit von fast neun von zehn Befragten an der Spitze. Die Huk-Coburg folgt mit knapp acht von zehn Befragten, während sich die Ergo mit einer ähnlich hohen Bekanntheit auf dem dritten Platz einreiht. Die Top-10-Versicherungen 2024 konnten ihre Bekanntheit im Vergleich zum Vorjahr steigern.
Für die repräsentative Studie haben die Marktforscher von Splendid Research 1.000 Personen befragt.
| Platzierung | Versicherer | Brand-Index |
| Platz 1 | Allianz | 54,4 |
| Platz 2 | Huk-Coburg | 49,7 |
| Platz 3 | Ergo | 49,7 |
| Platz 4 | Axa | 47,6 |
| Platz 5 | R+V | 45,8 |
| Platz 6 | Generali | 44,2 |
| Platz 7 | DEVK | 43,4 |
| Platz 8 | Arag | 39,3 |
| Platz 9 | Signal Iduna | 37,1 |
| Platz 10 | Gothaer | 37,1 |
Quelle: Splendid Research
Die größte Veränderung zeigt sich beim Image-Score: Hier erzielt die R+V den höchsten Wert und kann sich im Vergleich zu 2023 um knapp fünf Punkte verbessern. In den Bereichen Vertrauenswürdigkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Nachhaltigkeit erhält sie positive Bewertungen. Die Generali hingegen kennen zwar mehr als zwei Drittel der Befragten. Ihr gelingt allerdings aus Sicht der Tester nur eine geringere Kundenbindung.
Auch die Marktforscher von Yougov haben kürzlich die beliebtesten Marken Deutschlands bestimmt. Ein paar Versicherer sind in der Yougov-Liste mit dabei und der beliebteste ist eine Überraschung. Dieses Ranking finden Sie hier.
Nicht nur eine hohe Bekanntheit sorgt automatisch für ein gutes Image. „Auch Versicherungen mit einer geringen Bekanntheit wie die Barmenia oder die Württembergische verfügen teilweise über ein sehr gutes Image in Deutschland“, sagt Katharina Kreuer, Researcher bei Splendid Research. „Durch eine gezielte Steigerung ihrer Bekanntheit können diese Versicherungen weitere Marktanteile gewinnen.“
Die LVM zeige durch ihre verstärkte regionale Orientierung weiterhin ein hohes Potenzial in Bezug auf die Markenbekanntheit. Sie gehöre zwar nicht zu den Top 10, sei aber eine der 19 untersuchten Marken. Die Debeka hingegen weise das stärkste Potenzial hinsichtlich des Images auf, so Kreuer weiter.
Der Image Score ist in der Studie definiert als der Durchschnitt der Bewertungen und spiegelt wider, wie positiv oder negativ die Befragten die Versicherungsmarke wahrnehmen.
Der Brand Score der Studie wird durch die Kombination der gestützten Markenbekanntheit, also wie viele Menschen die Versicherungsmarke kennen, und dem Image Score berechnet. Dabei multipliziert der Brand Score die gestützte Bekanntheit einer Versicherungsmarke mit dem Image Score. Auf diese Weise zeigt der Brand Score, wie verbreitet die Marke im Markt ist.
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