Die Grundrente soll die Altersrente von Menschen aufwerten, die lange Jahre gearbeitet, aber dabei unterdurchschnittlich verdient haben. Etwa 1,3 Millionen Menschen, davon rund 70 Prozent Frauen, sollen diese Grundrente bekommen. Eigentlich waren die ersten Auszahlungen für den Januar 2021 geplant.
Bereits im April 2020 warf Arbeitsminister Hubertus Heil in einem ARD-Interview aber ein, dass sich der Starttermin für die Grundrente nach hinten verschieben könnte (wir berichteten). „Es kann sein, wenn wir das technisch zum 1. Januar nicht hinbekommen sollten, dass man ein paar Monate später rückwirkend zum 1. Januar auszahlt.“ Grund sein unter anderem auch die große wirtschaftlichen Belastung durch die Corona-Krise.
Wie die F.A.Z auf Basis eines DPA-Artikels berichtet, sollen die ersten Grundrenten-Bescheide nun im Juli verschickt werden. Neurentner könnten dann direkt auf ihrem ersten Rentenbescheid im Juli sehen, ob sie Anspruch auf die Leistung haben. Für diejenigen, die ihren Bescheid früher bekämen, werde dies gesondert geprüft. Begonnen werde mit den ältesten Jahrgängen. Es werde rückwirkend zum Januar 2021, wenn ein Anspruch bestehe.
Etwa 1,3 Millionen Menschen, davon rund 70 Prozent Frauen, sollen laut Berechnungen des Arbeitsministeriums die Grundrente bekommen. Der durchschnittliche Grundrentenzuschlag (also der Zuschlag zur regulären Rente) soll bei gut 75 Euro (brutto) pro Monat liegen (weitere Fragen und Antworten zur Grundrente gibt es hier).


Eine Antwort
Arme Verwaltung…
https://m.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/psychologische-hilfe-im-unternehmen-stress-macht-immer-mehr-menschen-seelisch-krank-1670538.html
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