Laut Servicevalue

Makler wollen unabhängige Maklerpools

Die meisten Makler wünschen sich unabhängige Maklerpools. Diese Antwort verblüfft, vor allem, angesichts der aktuellen Tendenz von Maklerpools, sich mit Investoren oder anderen Pools zusammenzutun. In einer aktuellen Studie kam es noch zu mehr überraschenden Antworten der Makler.
Maklerin berät junges Ehepaar: Makler möchten lieber unabhängige Maklerpools, hat Servicevalue herausgefunden.
© senivpetro / Freepik
Maklerin berät Ehepaar: Makler möchten lieber unabhängige Maklerpools, hat Servicevalue herausgefunden.

79 Prozent der Makler sind der Meinung, dass die Unabhängigkeit von Maklerpools für sie wichtig ist. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Umfrage von Servicevalue. Diese Antwort überrascht, vor allem, weil sich Maklerpools zurzeit gern mit Investoren oder anderen Pools zusammentun.

Die Untersuchung basiert auf einer Umfrage unter Maklerpartnern des Euskirchener Maklerpools KAB Maklerservice mit 300 Maklerurteilen bei einer repräsentativen Online-Umfrage. Dabei ist zu betonen, dass der Maklerpool selbst seine Unabhängigkeit ins eigene Leitbild geschrieben hat. Die Befragung fand zwischen dem 30. September und 31. Dezember 2024 statt.

Mit welchen Maklerpools Makler im Jahr 2024 am liebsten zusammengearbeitet haben, erfahren Sie hier.

Inwiefern führt die weitere Digitalisierung der Versicherer bei den Versicherungsmaklern zu Mehrbelastung? Und was vermuten Versicherungsmakler bezüglich der zukünftigen Flexibilität von Versicherungsprodukten? Diese und weitere Fragen zu allgemeinen Markttendenzen hat Servicevalue den Maklern ebenfalls gestellt.

Hier sind die weiteren Antworten:
  • Der persönliche Service wird sich verschlechtern. Dieser Meinung sind 37 Prozent. Aus der Sicht von 48 Prozent trifft diese Aussage eher zu.
  • Die weitere Digitalisierung der Versicherer führt eher zur Mehrbelastung für Makler. 67 Prozent sind dieser Meinung.
  • „Ich werde mich eher kleineren, flexibleren Versicherern mit persönlichem Service zuwenden.“ 65 Prozent stimmen dieser Aussage voll beziehungsweise teilweise zu.
  • Produkte von Versicherern werden künftig weniger flexibel. 61 Prozent der befragten Makler befürchten das.
  • Sonderlösungen und Rahmenbedingungen werden weniger beziehungsweise seltener. Dieser Meinung sind 60 Prozent der Makler.
  • „Ich würde einem Maklerpool mehr Geschäft geben, um Gebühren zu vermeiden.“ Diese Aussage bejahen 43 Prozent.
  • „Ich rechne damit, dass Maklerpool in Zukunft Gebühren verlangen.“ Dieser Meinung sind nur 29 Prozent der Makler.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Nur 27 Prozent rechnen mit dem immer mal wieder diskutierten Provisionsverbot durch den Gesetzgeber.

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Autorin

Barbara Bocks ist seit 2011 als Journalistin im Wirtschafts- und Finanzbereich unterwegs. Von Juli 2024 bis Dezember 2025 war sie als Redakteurin bei der Pfefferminzia Medien GmbH angestellt.

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