Fondsgebundene Rentenversicherungen

„Bei einer Laufzeit ab 15 Jahren kann jeder guten Gewissens auf eine Garantie verzichten“

Michael Hauer beobachtet als Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) seit langem den Markt für Fondspolicen. Pfefferminzia befragte ihn zur Bedeutung der Fondspolice in der Altersvorsorge und zu neuen Trends in der Konzeption.
© Rüdiger Glahs
Michael Hauer ist Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP).

Autor

Oliver Lepold ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur und freier Journalist für Themen rund um Finanzberatung und Vermögensverwaltung. Er schreibt regelmäßig für Pfefferminzia und andere Versicherungs- und Kapitalanlage-Medien.

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2 Antworten

  1. Als ich diesen Artikel gelesen habe fiel mir ein Telefonat mit einem ehemaligen Schulfreund (Banker in der oberen Etage) ein. Dieser hatte vor vielen Jahren in einer Diskussionsrunde im Fernsehen sich über die Entwicklung der Bankzinsen geäußert. Seine Ausführungen entsprachen in keiner Weise der Realität. Ich habe ihn daraufhin angerufen und darauf hingewiesen. Seine Antwort war klar und deutlich: „Wolfgang, ich sage da doch nicht die Wahrheit, ich sage was dem Hause nützt.“
    Unter diesem Aspekt sind auch die Ausführungen des Verfassers in mehreren Bereichen zu sehen.
    Es ist gewiss richtig, dass die Renditen von Fondsanlagen langfristig eine sichere Rendite oberhalb der derzeitigen Zinsen bieten. Allerdings trifft dies nur sehr eingeschränkt für Modelle zu, welche an Rentner mit einem Auszahlungsplan vermittelt werden.
    Zusätzlich ist in diesem Artikel von fondsgebundenen Rentenversicherungen die Rede. Eine Bewertung im Vergleich zu Anlagen ohne Versicherungsmantel wurde von der Stiftung Warentest kritisch gesehen. Näheres hierzu kann dort im Dezember-Heft Finanztest unter dem Titel „Bequem, aber oft zu teuer“ nachgelesen werden.
    Um die im Artikel genannten Versicherungsgesellschaften und deren Tarife zu vergleichen benötigt man eine eingehende Auswertung. Diese kann genau genommen nur ein Aktuar vornehmen. Im günstigsten Falle kann man sich zur Information an einen Versicherungsberater mit einer Zulassung nach Paragraf 34 E wenden. (Anmerkung: von den 5 genannten Gesellschaften sind nur 2 bei Finanztest aufgelistet, allerdings nicht unter den besten 5.)
    Trotzdem ist der Artikel hilfreich, weil man sich hier bereits im Vorfeld auf die Vertriebsargumente eines Versicherungsvertreters bzw. – Maklers einstellen kann.

  2. Es gibt einige gute Versicherungsvereine (a. G.) die hervorragende Fonds und vor allem ETFs anbieten.
    Besonderer Vorteil-gegenüber Aktiengesellschaften (AGs), keine Dividenden für Aktionäre, die ja den Ertrag deutlich schmälern., zum Beispiel um 3%.
    Zusätzlich sollte immer der garantierte Rentenfaktor, wichtig für den Auszahlungsbeitrag -Rentenhöhe- überprüft werden. Aus meiner Sicht und ich kann das meinen Kunden gegenüber auch genau begründen weshalb, würde ich immer ETFs ohne Garantie wählen. Die besonderen Extras wie man aber von 9% auf evtl. 13% Rendite kommt, erfahren nur agile Vorstände, die Ihren Kundenstamm erheblich steigern wollen und rechtssichere Beratungsprotokolle lieben. Eine erhebliche Risikominderung für Stornos ist ebenfalls nicht zu verachten.

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