Altersvorsorge

Gros der Frauen setzt auf Berater als Informationsquelle

Viele Bürger finden ihr Finanzwissen nicht gut genug, um ein Vorsorgeprodukt abzuschließen. Das gilt insbesondere für Frauen, zeigt eine Umfrage der Stuttgarter. Vermittler und Berater nehmen hier eine wichtige Rolle ein.
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Frauen wünschen sich mehr Finanzwissen, um sicherer beim Abschluss zu sein. Berater sind hier eine wichtige Informationsquelle.

26 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich nicht gut genug informiert, um relevante finanzielle Entscheidungen zu treffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Appinio-Umfrage im Auftrag der Stuttgarter Lebensversicherung. Dazu wurden deutschlandweit 1.004 Personen zwischen 16 und 99 Jahren befragt.

Große Unterschiede gibt es dabei zwischen den Geschlechtern. Während bei den Männern 17 Prozent der Befragten angaben, sich in keinem der abgefragten Bereiche informiert genug zu fühlen, waren es bei den Frauen 36 Prozent. „Die Ergebnisse zeugen von großer Unsicherheit, wenn es um das eigene Wissen zu Finanzprodukten geht. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse das enorme Potenzial einer informativen und individuellen, genderspezifischen Beratung“, sagt Ralf Berndt, Vorstandsmitglied der Stuttgarter Lebensversicherung.

Große Wertschätzung erhält Finanzbildung von fast allen Befragten. Für 81 Prozent der befragten Frauen und 85 Prozent der befragten Männer spielt finanzielle Bildung zumindest eine wichtige Rolle für die persönliche Finanzstabilität und -sicherheit. Berndt: „Für Vermittler kann das eine echte Chance sein. Sie können ihren Kunden proaktiv Hilfe anbieten und ihnen Finanzwissen zur Absicherung im Alter vermitteln“.

Das Bewusstsein über die Relevanz der privaten Altersvorsorge ist hoch. Doch wo finden Kommunikation und Informationsbeschaffung statt? Als wichtigste Informationsquelle nennen die Befragten Online-Suchmaschinen wie Google. 83 Prozent der Befragten nutzen diese für die Informationssuche zu Finanz- und Altersvorsorgethemen. Allerdings: Auch Berater werden als wichtige Ansprechpartner wahrgenommen und dienen für 53 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer als Informationsquelle für Finanz- und Versicherungsthemen.

Und das ist auch gut so, denn nur 35 Prozent der befragten Frauen fühlen sich informiert genug, um Vorsorgeprodukte abzuschließen. „Die Wissenslücken zu Finanzen und Altersvorsorge im Allgemeinen äußern sich auch beim Abschluss der einzelnen Produkte. Gerade vor dem Hintergrund des Gender Pension Gaps ist die private Altersvorsorge ein entscheidendes Thema, um die weibliche Zielgruppe zu erreichen“, so Berndt. „Wir sehen, es gibt großen Bedarf in der Beratung und Wissensvermittlung zur Altersvorsorge. Der Schlüssel liegt in einer informativen Beratung, die einen Wissenstransfer schafft und bei den Versicherungsnehmern zu einer selbstbewussten Entscheidung bei der Altersvorsorge führt.“

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Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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