Altersvorsorge

Arbeitgeber schimpfen über Heils Grundrenten-Pläne

In der Diskussion, ob es bei der von Hubertus Heil (SPD) geplanten Grundrente eine Bedürftigkeitsprüfung geben soll oder nicht, haben sich nun auch die Arbeitgeber eingeklinkt. Sie sprechen von einer „Verzweiflungstat“ des Bundesarbeitsministers.
© Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Rainer Dulger ist Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall.

„Was Herr Heil vorgelegt hat, ist kein Grundrentenkonzept, sondern eine Verzweiflungstat.“ Diese starken Worte gab Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben) zu Protokoll. Die SPD mache damit Politik für Randgruppen mit dem Ziel, zu überleben, so Dulger weiter.

Die nach seiner Meinung „unfinanzierbaren SPD-Rentenpläne“ würden im kommenden Jahrzehnt eine niedrige Einheitsrente für Alle nach sich ziehen. Und schufen „neue Ungerechtigkeiten“, so Dulger: „Wer 35 Jahre halbtags gearbeitet hat, könnte in Zukunft mehr Rente bekommen als jemand, der 34 Jahre Vollzeit gearbeitet hat.“

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