Versicherer müssen 1,1 Milliarden Euro für kaputte Scheiben bezahlen
Für 2,2 Millionen kaputte Autoscheiben, Rückspiegel und Scheinwerfer sind die deutschen Kfz-Versicherer allein im vergangenen Jahr aufgekommen. Kostenpunkt: über 1,1 Milliarden Euro. Glasbruch ist damit, wie im Vorjahr, der mit Abstand häufigste Teilkasko-Schaden. Das zeigt die aktuelle Pkw-Schadenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Eine zerstörte Frontscheibe eines Autos: Glasbruch war 2015 der häufigste Teilkasko-Schaden im GDV-Ranking.
Auf dem zweiten Platz der häufigsten Teilkasko-Schäden in der Pkw-Schadenbilanz des GDV rangieren Naturgewalten wie Stürme, Hagelschauer, Blitzschläge und Überschwemmungen. Diese schlagen mit rund 296.000 Schäden zu Buche – das Kostenvolumen beläuft sich nach Verbandsangaben auf 570 Millionen Euro.
Noch teurer kommen den Versicherer die insgesamt 263.000 Wildunfälle zu stehen. Diese verursachen einen Schaden von 653 Millionen Euro. Kriminelle Taten belasten ebenfalls die Bilanzen der Versicherer – in 117.000 Fällen haben Diebe Autoteile gestohlen, in weiteren fast 19.000 Fällen wurde das ganze Fahrzeug entwendet.
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