Im April beginnt nicht nur die Zeit für Sommerreifen – nein, Autofahrer sollten auch vermehrt damit rechnen, dass Marder ihre Kabel und Schläuche zerbeißen. Die Hauptsaison der knabberfreudigen Autofreunde reicht von April bis Juni. Daran erinnert wieder der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
Im Mai zählt die Versicherungsbranche 64 Prozent mehr versicherte Marderschäden an Autos als im übers Jahr errechneten Monatsdurchschnitt. Insgesamt verzeichnet sie über 200.000 solcher Schäden im Jahr. 2021 zahlten KFZ-Versicherer für Reparaturen nach Marderbissen insgesamt rund 92 Millionen Euro – rund 450 Euro pro Beißerei.
„Im Frühjahr reagieren Marder besonders bisswütig auf fremde Duftmarken“, sagt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach. Solche Duftmarken sind in Motorräumen häufig: Marder fühlen sich in menschlichen Siedlungsgebieten wohl und schlüpfen gerne in die warmen Motorräume von Autos. Dort markieren sie dann ihr Revier. Parkt ein Auto in verschiedenen Revieren, zerbeißen häufig andere Marder die entsprechend markierten Leitungen komplett. Und das kann dann gefährlich werden, vor allem wenn man es nicht bemerkt. Besonders gravierend sind Marderbisse bei Elektroautos, da bei defekten Hochvoltkabeln oft der gesamte Kabelsatz ausgetauscht werden muss, heißt es vom GDV.
Vor dem Schaden schützen Teil- und Vollkaskoversicherungen. Manche Tarife zahlen nur für direkte Schäden, andere decken auch Folgeschäden mit ab. Das sollte man im Vorfeld prüfen. Um das Fahrzeug selbst aber vor Mardern zu schützen, reicht der GDV gleich mal drei Tipps mit:
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