Um sich sicher im Internet zu bewegen, sollte Ihr Webbrowser immer aktuell sein. Denn eventuelle Sicherheitslücken, die von Cyber-Kriminellen ausgenutzt werden könnten, werden auf diese Weise geschlossen. Auch ein paar Einstellungen des Browsers erhöhen die Sicherheit im Netz. Dazu zählt etwa, Komponenten und Plug-Ins zu deaktivieren, oder den Verlauf automatisch zu löschen. Der Zugriff auf Cookies, über die Anbieter Informationen über den Nutzer und sein Verhalten erhalten und speichern, sollten nicht für Drittanbieter zugelassen werden.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät darüber hinaus, die Web-Adressen „besonders sicherheitskritischer Webseiten“ wie zum Beispiel für das Online-Banking zunächst manuell in die Adresszeile des Browsers einzugeben und sie dann als Lesezeichen abzuspeichern.
Neben dem Browser können auch das Betriebssystem des Computers und die verwendete Software Sicherheitslücken aufweisen. Darum stellen die Anbieter dieser Produkte regelmäßig Updates zur Verfügung, mit denen Sicherheitslücken geschlossen werden. Solche Updates sollten umgehend installiert werden. Tipp: Am besten nutzen Sie die Funktion zur automatischen Aktualisierung.
Ohne Virenschutz geht es nicht im Internet. Wenn es schon keine Vollversion sein soll, dann gehört eine Freeware eines Antivirenprogramms auf jedes internetfähige Gerät. Also nicht nur auf den PC zu Hause, sondern auch auf das Smartphone, das Tablet oder das Notebook.
Mit der zunehmenden Nutzung von Smart-Home-Produkten hat sich der Geräteumfang in letzter Zeit deutlich erweitert. Denn auch Heizung oder Kühlschrank sowie viele andere Haushaltsgeräte sind heute schon drahtlos mit dem Internet verbunden. Ob diese Geräte eine Firewall und einen Antivirenschutz haben, sollten Sie beim jeweiligen Hersteller nachfragen.
Noch immer verwenden viele Menschen sehr einfache Passwörter wie 1234 oder „password“, die schnell zu knacken sind. Grundsätzlich gilt: Je länger ein Passwort ist, desto besser der Schutz. Laut BSI sollte es mindestens acht Zeichen lang sein, nicht im Wörterbuch vorkommen und aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern bestehen. Tipp: Ein Passwortmanager, wie zum Beispiel Keepass, kann die Handhabung unterschiedlicher Passwörter erleichtern.
Programme oder andere Daten sind schnell aus dem Internet heruntergeladen. Doch in den Dateien kann sich, ebenso wie bei Anhängen von E-Mails, Schadsoftware verbergen. Das BSI empfiehlt daher einen vorsichtigen Umgang mit Downloads. Es sei wichtig, sich vorher zu vergewissern, ob die Quelle vertrauenswürdig ist. Tipp: Nutzen Sie nach Möglichkeit die Webseite des jeweiligen Herstellers zum Download.
Tipp 1: Verwenden Sie einen aktuellen Webbrowser
Tipp 2: Führen Sie regelmäßig Updates durch und halten Sie Ihre Software aktuell
Tipp 3: Nutzen Sie Virenschutz und Firewall
Tipp 4: Achten Sie darauf, dass Ihre Passwörter sicher sind
Tipp 5: Laden Sie Daten nur von vertrauenswürdigen Seiten herunter
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