Das Vertrauen der Deutschen in das hiesige Gesundheitssystem, die Corona-Pandemie zu bewältigen, hat sich von Anfang zu Mitte März „leicht aber nicht signifikant verschlechtert“. Das berichtet das Analysehaus Yougov auf Basis der wöchentlich aktualisierten Umfrage „Corona-Tracker“.
In den ersten März-Tagen sagte demnach mehr als die Hälfte (56 Prozent), dass sie Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem habe. 37 Prozent gaben an, nicht sehr viel oder kein Vertrauen zu haben. Gut zwei Wochen später sagten noch 53 Prozent, dass sie Vertrauen haben, 40 Prozent sagten, dass sie keines haben.
Dieser leicht gesungene Vertrauensvorschuss ins Gesundheitssystem könnte auch mit der wachsenden Angst der Deutschen vor einer Ansteckung zu tun haben. Während Anfang März 2020 noch 21 Prozent der Deutschen angaben, große Angst vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu haben, waren es Mitte März bereits fast zwei von fünf (37 Prozent).
Yougov hatte auch danach gefragt, wie die Bürger den Umgang der Bundesregierung mit dem Virus einschätzen. Hier hat sich gegenüber Anfang März eine Verbesserung eingestellt: Während sich vor gut zwei Wochen 44 Prozent positiv zum Krisenmanagement der Bundesregierung äußerten, so waren es Mitte März bereits 51 Prozent. Die Zahl der Menschen, die mit dem Handeln Politik nicht zufrieden ist, ist aber ebenfalls leicht gestiegen: Von 37 Prozent Anfang März auf nunmehr 40 Prozent.
Für die Umfrageserie hat Yougov nach eigenen Angaben bisher insgesamt 2.072 Personen ab 18 Jahren vom 2. bis 4. März 2020 sowie 2.035 Personen vom 13. Bis 16. März 2020 bevölkerungsrepräsentativ befragt.
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