Einer aktuellen repräsentativen Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts „Splendid Research“ zufolge wären mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) dazu bereit, für einen vorgezogenen Corona-Impftermin Geld zu bezahlen. Das ist ein Großteil allderjenigen, die sich überhaupt gegen das neuartige Virus impfen lassen wollen (62 Prozent), wie eine Umfrage des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) von vor rund einem Monat zeigt.
Splendid Research wollte außerdem wissen, wie viel genau die Bundesbürger für einen sofortigen Impftermin bezahlen würden. Dabei kam ein mittlerer Marktpreis in Höhe von 20,83 Euro zustande. Bei den 18 bis 29-Jährigen liegt die Zahlungsbereitschaft mit 25,60 Euro sogar deutlich höher als bei den über 60-Jährigen (19,90 Euro). Frauen zeigten sich im Rahmen der Umfrage zudem klar zahlungsbereiter (23,80 Euro) als die Männer (18,10 Euro).
„Dafür, dass die Impfung aktuell der einzige Weg zurück zu einem normalen Leben zu sein scheint, hält sich das Interesse an einem sofortigen Impftermin doch sehr in Grenzen“, so Norman Habenicht von Splendid Research. „Pleiten, Pech und Pannen von der Bestellung über Terminvergabe bis hin zur Kommunikation haben in der Bevölkerung offenbar für eine erhöhte Unsicherheit gesorgt.“
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