Immer wieder zur Bundestagswahl ploppt der Vorschlag von SPD und Grünen auf, die private Krankenversicherung (PKV) abzuschaffen und eine Bürgerversicherung einzuführen. Welche Folgen das hätte, hat nun die Hans-Böckler-Stiftung untersucht. Ein Ergebnis: Je nach Szenario würden 22.700 bis 51.000 Menschen ihren Job verlieren. Hier kommen die Details.
Eine Krankenschwester bereitet eine Patientin im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart auf die Untersuchung in einem Computertomographen vor.
In ihrer Studie gehen die Forscher der Hans-Böckler-Stiftung von rund 68.000 Beschäftigten im Bereich der PKV aus. 22.700 bis 51.000 davon könnten bei Einführung einer Bürgerversicherung arbeitslos werden. Das berichtet das Portal T-Online auf Basis einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur.
Laut der Meldung weißt der PKV-Verband außerdem darauf hin, dass mit jedem PKV-Arbeitsplatz weitere 4,6 Arbeitsplätze verbunden sein sollen.
Auch 2017 vor der Bundestagswahl wird das Thema Bürgerversicherung wohl wieder hochkochen. SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass für seine Partei die „paritätische Bürgerversicherung“ ein Riesenthema werde.
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