Sportwissenschaftler zu Fitness-Armbändern

Datenungenauigkeit liegt oft bei 20 Prozent

Bei der Vermessung seiner Selbst über Schrittzähler, Herzfrequenzmesser & Co. raten Sportwissenschaftler zur Vorsicht. Erstens seien die Daten nicht immer akkurat. Und zweitens handele es sich eher um Fitness-, denn um Gesundheitsdaten.
© Monika Sandel
Ingo Froböse ist Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Fitness-Armbänder um gesünder zu werden und fit zu bleiben. Viele von ihnen würden diese Daten gegen Rabatt auch an ihren Versicherer weitergeben, zeigte jüngst eine Studie (wir berichteten).

Ingo Froböse, Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln, mahnt aber zum richtigen Umgang mit den sogenannten Wearables. Man solle die Armbänder nicht ständig tragen, rät der Experte in einem Interview mit der Zeitschrift Technology Review.

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Anfänger hindere es daran, ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, warnt er. Außerdem seien die erhobenen Daten mit Vorsicht zu genießen. Derzeit komme es nämlich noch zu großen Ungenauigkeiten – oft von bis zu 20 Prozent. Außerdem handele es sich eher um Fitness-, denn um  Gesundheitsdaten.

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