Bis zum Jahr 2025 rechnen Forscher der Universität Greifswald mit einem Zuwachs an Krebspatienten. 10 Prozent mehr, so die Prognose. Dabei gehe es vor allem um Krebsformen, die im Alter häufig seien: der Prostata- und Dickdarmkrebs bei Männern sowie der Brust- und Darmkrebs bei Frauen.
Nun fürchten die Wissenschaftler vor allem um die Versorgungssituation auf dem Land. Die benötigten Spezialisten seien dort weiterhin „dünn gesät“, werden die Studienautoren in einem Bericht von N-TV zitiert. Zudem gibt es in Deutschland derzeit einen Pflegenotstand, also bereits jetzt zu wenig Pflegepersonal.
Auch Maike de Wit von der Arbeitsgemeinschaft der Hämatologen und Onkologen sagte dem Sender: Die Kompetenz der spezialisierten Zentren müsse auch in der Fläche verfügbar gemacht werden, „wenn wir nicht riskieren wollen, dass ganze Landstriche oder alte Menschen bei der Krebsversorgung abgehängt werden“.
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