Gesundheitsminister Spahn kündigt mobile Gesundheitsakte an
Tablet und Smartphone statt elektronischer Gesundheitskarte? Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant, dass bald jeder gesetzlich Versicherte über seine mobilen Geräte seine digitale Patientenakte einsehen kann.
Gesundheitsminister Jens Spahn am Handy: Bald sollen gesetzlich Versicherte auch übers Smartphone ihre Patientendaten einsehen können.
Spätestens ab 2021 sollen gesetzlich Versicherte ihre Patientendaten auch übers Smartphone und Tablet einsehen können. Einen entsprechenden Plan verriet Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einem Interview.
Das Vorhaben solle nicht das Ende der Gesundheitskarte sein, sondern lediglich „eine zusätzliche, patientenfreundliche Option“, so Spahn. Noch in diesem Monat wolle er entsprechende Vorgaben formulieren.
Sollten einige Krankenkassen nicht bis 2021 warten wollen, bekämen sie schon jetzt „die notwendige Rechtssicherheit“, wie der Minister ankündigte. Demzufolge sollten sie schon jetzt die elektronische Patientenakte (EPA) anbieten können. Das Authentifizierungsverfahren werde dabei wohl ähnlich ablaufen wie beim Online-Banking – mithilfe von PINs und TANs.
Autorin
Juliana Demski gehörte dem Pfeffi-Team seit 2016 an. Sie war Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Das Unternehmen hat sie im Januar 2024 verlassen.
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