Die Deutschen werden rein statistisch betrachtet zwar nicht größer, dafür aber schwerer. Der durchschnittliche Mensch in Deutschland ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilogramm (kg). Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mit.
Demnach sind Erwachsene in Deutschland gegenüber 2021 unverändert groß und gegenüber 2017 um einen Zentimeter größer. Allerdings legten sie zu. Ihr Gewicht stieg von 77,7 kg im Jahr 2021 und 77,0 kg im Jahr 2017 auf die erwähnten 78,3 kg im vergangenen Jahr.
Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern. Frauen sind mit durchschnittlich 1,66 Metern und 69,7 kg deutlich kleiner und leichter als Männer. Die bringen es auf 1,79 Meter bei 86,5 kg.
Die Statistik geht auch auf den – nicht unumstrittenen – Body-Mass-Index (BMI) ein. Der berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat. Wer mehr als 25 Punkte erreicht, gilt laut Weltgesundheitsorganisation WHO als übergewichtig. Und das trifft in Deutschland auf mehr als die Hälfte der Erwachsenen zu (53,4 Prozent). Stark übergewichtig (BMI über 30) sind demnach 17,9 Prozent.
Vor allem betrifft das Männer. 62,6 Prozent haben einen BMI über 25 und 19,9 Prozent über 30. Bei den Frauen bringen es 43,8 Prozent auf „normales“ und 15,8 Prozent auf starkes Übergewicht.
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