Knapp die Hälfte der Menschen in der privaten Krankenversicherung (PKV) müssen im kommenden Jahr höhere Beiträge zahlen. Zwar fallen diese laut PKV-Verband stärker aus als in den vergangenen Jahren. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) seien diese aber noch deutlicher spürbar.
Das zeige die aktuell vom Wissenschaftlichen Institut der PKV errechnete Beitragsentwicklung beider Krankenversicherungs-Systeme. Der „Vergleich zu den Beiträgen der gesetzlichen Kassen im selben Zeitraum macht deutlich, dass die privaten Krankenversicherer ein stabiles Beitragsniveau sicherstellten und die Beitragsentwicklung vergleichsweise niedrig ausgefallen ist“, schreibt der Verband auf seiner Internetseite.
Und das sind die Zahlen: Von 2010 bis 2020 ergebe sich in der PKV ein Anstieg der Beitragseinnahmen um 25,3 Prozent und in der GKV um 45,6 Prozent je Versicherten. Über den gesamten 10-Jahres-Zeitraum betrage die durchschnittliche jährliche Steigerung 2,3 Prozent in der PKV und 3,8 Prozent in der GKV.
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