„Auch in der Krankenversicherung sind die richtig guten Jahre wohl vorbei.“ Das sagte Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse (TK), gegenüber den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, worüber das Ärzteblatt berichtet. Sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben würden zwangsläufig zu höheren Ausgaben in der GKV führen.
Auf der Ausgabenseite sind etwa die Reformen zu nennen, die unter andere Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angestoßen hat. Mit 10 bis 15 Milliarden Euro pro Jahr schlagen diese ungefähr zu Buche. Auf der Einnahmenseite entlastete bisher die gute Beschäftigungslage und die starke Zuwanderung. „Aber darauf können wir uns langfristig nicht stützen“, so Baas.
Dringend sei die Umsetzung der geplanten Reform des Risikostrukturausgleichs, so der TK-Chef: „Kommt die Finanzreform nicht oder nur unvollständig, besteht die Gefahr, dass schon bald Kassen in die Pleite schlittern.“
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