Gesetzliche Krankenversicherung

Lauterbach erwartet stabile GKV-Beiträge für 2026

2025 wird es ungemütlich mit den Beitragserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Danach soll erst einmal Schluss sein. Davon geht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach aus.
© picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann
Fotomontage: Der Bundestag hat der Krankenhausreform von Karl Lauterbachs zugestimmt.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) glaubt nicht an Beitragserhöhungen bei den Krankenkassen über das Jahr 2025 hinaus. „Mit den Reformen, die wir jetzt schon gemacht haben, die jetzt anfangen zu wirken, und den Reformen, die wir gerade machen, kommt tatsächlich auch dieser Beitragssatzanstieg zu einem Stopp“, so der SPD-Politiker gegenüber der „Bild am Sonntag“.

2025 schlage die Krankenhausreform ein, 2026 erwartet er aber kein Plus bei den Krankenkassenbeiträgen mehr, so Lauterbach: „Die Krankenhausreform kostet jetzt kurzfristig etwas, macht Druck auf den Beitragssatz.“ In zehn Jahren würden „ein paar Hundert Krankenhäuser“ wegfallen, für die es aber auch „nicht den medizinischen Bedarf“ gebe, so der Bundesgesundheitsminister. Krankenhäuser im ländlichen Raum erhielten indes Zuschüsse, damit sie erhalten bleiben.

Für 2025 hatte das Expertengremium des Schätzerkreises bekannt gegeben, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) um 0,8 Punkte auf 2,5 Prozent steigen muss (wir berichteten). Und auch wenn das eine theoretische Größe ist, haben viele Krankenkassen in diesem Jahr schon an der Beitragsschraube gedreht.

Autorin

Karen

Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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3 Antworten

  1. Der Kerl lügt, wenn er den Mund aufmacht. Ich prognostiziere auch ab 2026 weitere Beitragserhöhungen oder es müssen weitere Leistungen gekürzt werden.

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